BARF

BARF ist eine Abkürzung und steht für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter.

Es geht bei dieser Art der Ernährung für Hunde und Katzen in erster Linie darum, sich der Art und Weise in der sich die wilden Vorfahren unserer Haustiere ernähren, soweit wie möglich anzugleichen. Was bedeutet, dass wir unseren Tieren eben kein von der Industrie vorgefertigtes und denaturiertes Futter vorsetzen, sondern Fleisch, Innereien, Gemüse und Kräuter in ihrer natürlichen und unveränderten Form, soll heißen roh!

Aber warum tun wir das?

Im Laufe der letzten Jahrzehnte, insbesondere der letzten 30 Jahre, kann man einen fast kometenhaften Anstieg beim Verbrauch von Fertigfutter für Hunde und Katzen beobachten. Das hat weniger mit der reinen Anzahl von Haustieren zu tun, sondern ist vielmehr auf eine zunehmende Veränderung der Lebensumstände und vielleicht auch auf eine gewisse Bequemlichkeit zurückzuführen.

Schließlich hat sich ja nicht nur die Ernährung unserer Hunde und Katzen verändert, sondern auch unsere eigene. Auch wir ernähren uns zunehmend von denaturierten, erhitzten, veränderten und mit Zusätzen versehenen Lebensmitteln und genau wie wir leiden somit auch unsere Tiere zunehmend an den sogenannten Zivilisationskrankheiten wie: Allergien, Hautausschlägen, Übergewicht, Diabetes und Herzerkrankungen.

Daher ist es nur logisch, die Ernährung wieder natürlicher und frischer zu gestalten, um auch gesünder zu bleiben, bzw. es wieder zu werden.

Hunde sind mit Wölfen, Schakalen, Füchsen und Wildhunden verwandt und daher von Natur aus Jäger und Fleischfresser und ernähren sich von Beutetieren, Aas, aber auch mal Wurzeln, Baumrinde und Beeren. Daher können auch unsere Hunde (und auch Katzen) problemlos mit artgerechter, roher Nahrung versorgt werden.

Leider gibt es noch viele Vorurteile gegen die Rohfütterung:

So heißt es dann, Fleisch würde agressiv machen, oder von rohem Fleisch würde der Hund verwurmen und ähnliche Dinge. Natürlich stimmt beides nicht! Im ersten Fall handelt es sich um ein echtes Ammenmärchen, im zweiten Fall könnte es stimmen, wenn der Hund mit den Verdauungsorganen von Schafen oder Ziegen gefüttert würde, da diese oft als Zwischenwirte für Parasiten dienen. Ansonsten aber besteht wirklich keine Gefahr der Verwurmung.

Im Gegenteil: Die Rohfütterung entlastet den Verdauungsapparat des Tieres und sorgt für eine gesunde und stabile Darmflora, welche ein Einnisten von Parasiten erschwert. Außerdem kann auch durch ein Zufüttern von entsprechenden Kräutermischungen die Darmflora gestärkt werden und einem Wurmbefall entgegenwirken.

Die meisten Würmer (Wurmeier) nimmt der Hund übrigens durch Beriechen von 2-3 Tage altem Hundekot auf und nicht über die Nahrung.

Mit einem artgerechten, rohen Futter nimmt ihr Tier weder Konservierungsstoffe, Farb- und Aromastoffe oder sonstige unerwünschte Stoffe zu sich, sondern nur gewünschte und gesunde Bestandteile, die ihm schmecken und guttun.

Gibt es auch Nachteile?

Der größte Nachteil bei der Rohfütterung ist mit Sicherheit der große zeitliche Aufwand, den man benötigt, um das Futter täglich am Besten 2mal frisch zu zubereiten. Da ist es natürlich wesentlich praktischer, wenn man dem Tier einfach eine Portion Trockenfutter hinstellt oder schnell eine Dose öffnet.

Das nächste Problem liegt im Beschaffen der Zutaten. Denn es ist nicht nur frisches Fleisch, das ihr Tier benötigt, sondern auch Knorpel, Knochen, etwas Blut, verschiedenste Innereien, etwas frisches Gemüse, Obst oder Salat  und ein Schuß hochwertiges Öl mit vielen Omega3 Fettsäuren darf auch nicht fehlen.

Es gibt im Internet mitlerweile einige Firmen, die sich auf den Versand der gesamten Zutaten spezialisiert haben. Allerdings ist auch dies mitunter mit kleineren Schwierigkeiten verbunden. Denn das Fleisch muss ja tiefgekühlt  versendet werden und kann daher oft nur in großen Mengen (meist ab 10 kg) erworben werden. Aber wer hat soviel Platz im Gefrierschrank?!

Auch gibt es oft nur einzelne Einheiten ab 500g, doch wenn sie einen kleinen Hund oder eine  Katze haben, brauchen sie häufig nur 100g pro Tag, was macht man dann mit dem angebrochenen Beutel? Nach spätestens 3 Tagen mag man das doch nicht mehr gerne verfüttern.

Aufgrund dieser verschiedenen Nachteile haben wir uns überlegt, was wir tun können um das “ Barfen „so einfach wie möglich für jeden zu machen, der sein Tier artgerecht ernähren möchte. Und wir haben eine Antwort gefunden!

LUNARO-Ludwig´s Natur Rohfutter!