Erfahrungsberichte

Malinios-Hündin Neele

Für jeden Hunde- und Katzenbesitzer, der über eine gesunde und artgerechte Fütterung seines Vierbeiners nachdenkt, kann es sehr hilfreich sein über die Erfahrungen anderer Tierbesitzer zu lesen.

Gerade wenn man schon viel ausprobiert hat und/oder das Tier an diversen Krankheiten leidet, hat man vielleicht nicht mehr den Mut etwas Neues auszuprobieren. Daher freuen wir uns sehr über Erfahrungsberichte unserer Kunden und möchten jeden ermutigen, einen Bericht zu schreiben, den wir dann unverfälscht hier veröffentlichen.

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Vielen Dank!!!

Erfahrungsbericht zur Rohfütterung (BARFen) bei Schäferhund Duck

Mein Schäferhund Duck ist 11 Jahre alt und hat Krebs (1. Problem). Sein Tumor sitzt am rechten Vorderlauf. Inoperabel sagen die Tierärzte, es sei denn, man nimmt ihm den rechten Vorderlauf ganz ab. Aber das werde ich meinem Hund in diesem Alter nicht mehr antun. Er läuft trotz der dicken Beule sehr gut und macht noch jeden Spaziergang mit.

Sein 2. Problem ist seine Bauchspeicheldrüse, die arbeitet nicht mehr richtig und Duck muss täglich Medikamente nehmen.

Sein 3. Problem ist sein Stuhlgang. Der ist immer breiig und mit Schleim überzogen und zwischendurch ganz viele Durchfall-Attacken. Auch dagegen ein Medikament (Antibiotika als Dauergabe)!!!

Sein 4. Problem sind seine Augen. Er entwickelt keine Tränenflüssigkeit mehr und dadurch schleimen die Augen zu. Zur Linderung Augentropfen und Augengel.

Soviel zu seinen Krankheiten. Dazu kamen in der letzten Zeit vermehrt Probleme wie Ohrenentzündung und Analdrüsenentzündung. Fell war stumpf und fiel Büschelweise aus.

Duck bekam 2mal täglich Fertigfutter und auch nach der Fütterung lief er unruhig umher und suchte nach mehr. Er war immer hungrig und kam nie richtig zur Ruhe.

Vor 8 Wochen lernte ich Frau Ludwig kennen und wir kamen natürlich ins Gespräch über Hunde. Sabine empfahl mir die Umstellung aufs Barfen und vorher eine Entgiftung mit Duck zu machen. Ich ließ mich auf diese Sache ein weil allzu viel konnte ich ja nicht mehr verkehrt machen, war mein Gedanke…

Und was dann geschah macht mich immer noch sprachlos und glücklich.

Nach ein paar Tagen der Entgiftung war Duck nach dem Fressen einfach satt und ruhig. Die Ohr- und Augenprobleme gingen zurück. Analdrüsen sind OK!!!

Nach 3 Wochen Entgiftung war sein Fell glänzend, kein Ausfall mehr. Während dieser vierwöchigen Entgiftungszeit habe ich mich langsam aus der Medikamentengabe geschlichen.

Jetzt nach 8 Wochen geht es Duck gut. Er bekommt 2mal täglich sein Rohfutter, ganz ohne Getreide (Krebszellen leben davon). Duck bekommt (bis auf die Augentropfen) keinerlei Medikamente mehr und alles ist gut. Er ist ein zufriedener Hund geworden, der nach dem Fressen Ruhe hält. Sein Gesamtbild ist toll, glänzendes Fell, gut „drauf“ und er möchte wieder mit mir spielen.

Mir ist ganz klar, dass der Krebs auch nicht mit dieser Fütterung besiegt wird aber meinem Hund geht es gut und so kann er seine letzte Zeit noch ohne ständige Tierarztbesuche erleben. Seine ganzen anderen Probleme sind nun verschwunden und ich empfinde das immer noch wie ein Wunder.

An dieser Stelle einen ganz großen Dank an Sabine und ihre vorzügliche Beratung in Sachen Rohfütterung. Sie war immer Ansprechpartner bei evtl. Unsicherheiten und jederzeit erreichbar.

Und eines noch zum Schluss…

Sollte ich wieder einen Hund haben, werde ich ihm von Anfang an Rohfutter geben denn, ich habe aus Duck gelernt.

Liebe Grüße und alles Gute für Mensch und Tier

Barbara Digulla (im Jahr 2013)

Erfahrungsbericht zur Rohfütterung (BARFen) bei Malinois Hündin Neele

Nachdem ich am 1.11.13 hier schon über meine Erfahrungen zum Thema Rohfütterung beim Hund geschrieben habe, möchte ich heute, 3 Jahre später und kein Neuling mehr bezgl. Barfen, meine Erkenntnisse zur Rohfütterung aufschreiben.

Wie schon in meinem 1. Bericht erwähnt, bin ich durch meinen kranken Hund Duck zum Barfen gekommen. Ich bin überzeugt davon, dass Duck dank der Umstellung auf Rohfutter 13 Jahr alt werden durfte und er auch in den letzten Monaten noch eine schöne Zeit hatte! Er hatte sich nach 6 Monaten Rohfütterung soweit erholt, dass er an seinem Tumor am rechten Vorderlauf operiert werden konnte. Den Heilungsprozess habe ich mit Manukahonig (Tipp von Sabine Ludwig ) unterstützt und nach ein paar Wochen war alles gut!. Im November 2014 ist Duck gestorben…nicht an seinen vielen Krankheiten…nein, von jetzt auf gleich kam er hinten nicht mehr hoch…und so schwer einem das auch fällt…aber keiner sollte Leiden. So haben wir an einem Tag im November Abschied voneinander genommen.

Nun aber zu meinen neuen Erfahrungen, welche ich jetzt bei der Rohfütterung eines Welpen machen durfte.

Am 1.4.14 ist Neele im Alter von 8 Wochen bei uns eingezogen. Für mich war klar, dass Neele von Anfang an gebarft wird. Bei so jungen jungen Hunden muss man bei der Rohfütterung auf einiges achten, aber ich habe ja mit Sabine Ludwig eine gute Ansprechpartnerin vor Ort. Sämtliche Unklarheiten wurden mit ihr besprochen und nach und nach kommt dann die Routine auch bei der Fütterung vom Welpen/Junghund.

Neele ist jetzt zweieinhalb Jahre alt und wie sagt man so schön…sie ist „pumperlgesund“. Neele hat außer ihrer Kastrationnoch keinen Tierarzt gebraucht. Sie hat guten Stuhlgang, Zähne, Augen und Ohren sind gut. Analdrüse…keine Probleme! Sie hatte noch nie Durchfall und keine Probleme mit Blähungen. Durch diese Fütterung wird der Darm nicht mit unnützem Zeug belastet, die Darmflora und somit das Immunsystem sind stark und schützen so die Gesundheit. Ich könnte jetzt hier noch ganz viel anführen warum ich von der Rohfütterung so überzeugt bin, aber das würde dann zu weit führen, denn es gibt ja zum Thema Rohfütterung genug Lesematerial. Ich persönlich habe auch viele Bücher gewälzt, aber ich war auch froh, dass ich mit Sabine Ludwig und dem Team vom Hunde-Vitalzentrum immer kompetente Ansprechpartner hatte!

Mein Fazit: Ich bin überzeugter “ BARFER „, weil ich dadurch einen gesunden, vitalen Hund habe.

Zum Schluss meines Berichtes  möchte ich mich bei Sabine und Julia Ludwig ganz herzlich für die gute Betreuung und vorzügliche Beratung zu den Fragen der Rohfütterung, Hilfe beim Verbandwechsel ( Duck ) und vieles mehr, bedanken. Manche anfängliche Unsicherheiten beim Barfen sind Dank eurer Hilfe schnell verswchwunden und so wurde auch aus unserem zweiten Welpen Jakob durch die Rohfütterung ein gesunder, stattlicher junger Mann.

Liebe Grüße und alles Gute für Mensch und Tier,

Barbara Digulla (im Jahr 2016)